Flachdach Attika

Was ist eine Attika?

Der Begriff "Attika" stammt aus dem greichischen und bezeichnet in der Architektur die Aufmauerung über dem Kransgesims.

Im heutigen Baugewerbe spricht man von einer Attika, wenn die Fassadenmauer noch über den Beginn des Daches hinausragt. Eine Attika ist meist bei Flachdächern vorzufinden. Der Aufbau einer Flachdach-Attika besteht wesentlich aus dem Mauerwerk, der Dämmung, der aufliegenden Dachabdichtung, sowie der abschließenden Attika-Abdeckung. Die Attika-Konstruktion muss besondere Ansprüche erfüllen, um zum Beispiel Wärmeverluste oder Feuchteschäden am Mauerwerk zu vermeiden.

 

Funktionen der Attika

Die Attika rahmt durch ihre Erhöhung das Flachdach ein, wodurch verhindert wird, dass Stauwasser und Niederschlag direkt vom Dach an der Fassade herunterfließen. Darüber hinaus hält die Flachdach-Attika eine eventuell vorhandene Flachdachbegrünung.

Des weiteren eignet sich der erhöhte Mauerüberstand dazu, die Flachdachabdichtung zu befestigen. Diese wird meist in Dachabdichtungsbahnen verlegt, deren Rand über die Randkante der Attika gelegt und dort befestigt wird. Somit wird verhindert, dass Nähte direkt auf der Dachoberfläche entstehen, welche widerum anfällig für undichte Stellen wären.

 

Dämmung der Attika

Die Flachdach-Attika ist direkter Bestanteil der Hauswand und ist somit hohem Wärmeverlust ausgesetzt. Somit ist eine Wärmedämmung bis zur Oberkante der Attika notwendig. Um zu vermeiden, dass sich sich in der Konstruktion Tauwasser oder gar Schimmel bildet, ist eine fachgerechte Montage und Verarbeitung ist notwendig.